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QR-Code mit Logo: schön und scannbar

Ihr Markenzeichen in der Mitte ist weder Zauberei noch unvermeidbares Risiko. Es kommt auf Fläche, Kontrast und Fehlerkorrektur an.

Direkte Antwort

Nutzen Sie Korrekturstufe H, begrenzen Sie das Logo auf 20–25 % der Fläche, lassen Sie die drei großen Ecken und den weißen Rand unberührt und testen Sie das Druckergebnis mit mehreren Smartphones. Scheitert einer von fünf Scans, ist das Logo zu groß.

Warum ein QR-Code ein Logo tolerieren kann

Ein QR-Code speichert Informationen nicht nur einmal. Er kodiert sie mit Redundanz: Neben den Daten enthält er Korrekturwörter, die eine Rekonstruktion des Inhalts ermöglichen, wenn das Muster beschädigt ist. Die Stufen L, M, Q und H stellen ungefähr 7 %, 15 %, 25 % bzw. 30 % der Codewörter wieder her. Diesen Spielraum nutzt ein zentrales Logo.

Doch Redundanz ist keine Erlaubnis, beliebige Bereiche abzudecken. Die drei großen Quadrate in den Ecken – die Positionsmuster – sagen der Kamera, wo sich der Code befindet und wie er gedreht ist. Wenn Sie sie verdecken, findet der Scanner den Code möglicherweise nicht, selbst wenn der Rest intakt ist. Dasselbe gilt für den Timing-Streifen und den äußeren weißen Rand.

Die 20–25-%-Regel

Das Logo muss eine klare Minderheit der Fläche einnehmen. Bei einem QR-Code mit 29 × 29 Modulen liegt ein Logo, das 12 × 12 Module abdeckt, bereits an der Grenze und entfernt Informationen in der Mitte, wo sich häufig Daten befinden. Je länger der Inhalt – eine URL mit Parametern, eine vollständige vCard –, desto dichter ist der Code und desto weniger sollten Sie ihn verdecken.

InhaltEmpfohlenes LogoStufe
Kurze URLBis zu 25 % der FlächeH
Lange URL oder vCardBis zu 15 %H
Text oder WLANKein Logo oder minimalQ/H

Es gibt keine universelle Zahl: Sie hängt von der QR-Version und der Druckqualität ab. Die einzige seriöse Validierung ist der Scan des Endergebnisses, nicht der Datei auf dem Bildschirm.

Kontrast, Rand und Datei

  • Kontrast: dunkle Module auf hellem Hintergrund. Ein weißes Logo auf schwarzem QR-Code funktioniert besser als ein dunkles Logo auf dunklem QR-Code.
  • Rand: Lassen Sie vier weiße Module ringsum. Berührt das Logo den Rand, verliert der Scanner die Referenz.
  • Vektor: Exportieren Sie SVG oder PDF für den Druck. Ein von 512 px auf 20 cm vergrößertes PNG erzeugt ungleichmäßige Module.
  • Glanz: Glänzende Laminierung reflektiert Deckenlicht; matte scannt besser auf Plakaten und Tischen.

Fünfer-Test: Drucken Sie den QR-Code in Endgröße und scannen Sie ihn mit fünf verschiedenen Smartphones, davon zwei ältere, im realen Abstand. Scheitert einer, verkleinern Sie das Logo vor der Auflage.

Was tun, wenn das Logo Pflicht ist

Wenn die Marke ein großes Logo verlangt, gibt es sicherere Alternativen: Platzieren Sie es neben dem Code, nicht darin, oder integrieren Sie die Markenfarbe in die Module, ohne Informationen zu verdecken. Sie können auch einen Rahmen mit dem Logo in einer Ecke des Trägers verwenden, nicht im Muster selbst. Der QR-Code muss die Marke nicht im Inneren tragen, um erkennbar zu sein: Der gesamte Träger – Plakat, Tisch, Karte – kommuniziert bereits.

Und wenn der Code dynamisch ist, denken Sie daran, dass das Logo das Ziel nicht beeinflusst: Sie können die URL ändern, ohne neu zu drucken, aber ein schlecht gedrucktes Muster lässt sich nicht reparieren.

Häufige Fragen

Wie viel Prozent darf das Logo einnehmen?
Maximal 20–25 % der Fläche; weniger bei langem Inhalt.

Welche Korrekturstufe verwende ich?
H, die höchste, um Spielraum gegenüber Logo und Abnutzung zu haben.

Kann ich das Logo in eine Ecke setzen?
Nicht auf die Positionsmuster. Besser in der Mitte oder außerhalb des Codes.

Beeinflusst das Logo die URL?
Nein. Es beeinflusst nur die Lesbarkeit des Musters.